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Sanierung der nördlichen Stützwand des Friedhofs St. Martinus,

Schloss Burg, Solingen

Im Rahmen der Gesamtsanierung der Schlossanlage Burg in Solingen war es erforderlich, die nördliche Einfassungsmauer des Friedhofs der Gemeinde St. Martinus in Solingen Burg zu sanieren. Diese hatte zwischenzeitlich durch eingewachsene Bäume sowie talseitiges Ausbeulen mit Rissebildungen ihre Standsicherheit verloren, so dass die Gefahr eines schlagartigen Abrutschens der Stützwand mit einem Böschungsbruch zu befürchten war.


Im frühen Mittelalter war der Burgberg zur Errichtung des Friedhofes in nördliche und nordwestliche Richtung durch eine Geländeaufschüttung erweitert worden. Der hierdurch entstandene Höhenversprung von 8–12 m wurde durch eine Stützwand überbrückt.

Die Beauftragung des Ingenieurbüros für Geotechnik und Umweltplanung GFP umfasste zunächst eine Baugrunderkundung im Bereich des Friedhofes.

Auf dieser Grundlage wurde unter Mitwirkung von GFP ein statisches Sicherungskonzept durch Rückverankerung der Friedhofsmauer in den gut tragfähigen Fels mit insgesamt 39 Injektionsankern von bis zu 21 m Länge in drei Ankerlagen entwickelt.

Dieses Konzept wurde durch GFP statisch nach­gewiesen und in Zusammenarbeit mit der Projektleitung und den ausführenden Firmen umgesetzt. Dabei wurden die äußere Schale der Stützwand einschließlich der Mauervorlagen ab­schnittsweise rückgebaut und die Injektionsanker innerhalb der Gesamtkonstruktion angeordnet.

Die Maßnahme wurde fachtechnisch durch GFP begleitet. Die jeweils erforderlichen örtlichen Anpassungsmaßnahmen wurden durch GFP statisch nachgeprüft. Nach Anspannen der Anker erfolgte ein originalgetreuer Wiederaufbau der äußeren Wandscheibe.

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