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Blei-Verunreinigungen auf ehemaligen Ziegelei-Standorten
in Leverkusen

GFP führte im Auftrag der Stadt Leverkusen im Umfeld von elf ehemaligen Ziegeleistandorten bzw. verfüllten Lehmgruben orientierende Untersuchungen im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung durch. Die untersuchten Flächen sowie die angrenzenden Grundstücke werden aktuell überwiegend als Wohngebiet in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern genutzt.
An einzelnen Standorten wurden meist oberflächennah erhöhte Schadstoffgehalte in Form von Blei und punktuell in Form von
PAK n. EPA festgestellt. Historische Recherchen ergaben, dass für die erhöhten Bleigehalte im Boden vermutlich die Verwendung bleihaltiger Glasuren bei der Produktion von Dachziegeln verantwortlich ist.

GFP führte daraufhin im direkten Umfeld der ehemaligen Ziegelei-
standorte/ Lehmgruben eine Detailuntersuchung durch, um die
räumliche Verbreitung der Belastungen zu ermitteln. Hierbei wurden
sukzessive insgesamt 200 Gärten im Hinblick auf die Pfade Boden-
Mensch, Boden-Pflanze-Mensch und Boden-Grundwasser untersucht.
Die Untersuchungen bestätigten den Verdacht einer schädlichen
Bodenveränderung in über 40 Hausgärten. Die Eigentümer der
untersuchten Gärten erhielten von GFP individuelle Schreiben über
die jeweilige Belastungssituation und die damit verbundenen Risiken
für die Nutzer.

 

Leistungen GFP:

  • Gefährdungsabschätzung (Orientierende Untersuchung, Detailuntersuchung)

  • Mitgestaltung einer öffentlichen Informationsveranstaltung

  • Kostenschätzung zur Sanierung der belasteten Grundstücke

Auftraggeber: Stadt Leverkusen

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